





Spaced Repetition schlägt Massed Practice, weil die Vergessenskurve genutzt wird. Plane Wiederholungen über Sprints und Erholungswochen hinweg, statt Inhalte einmal heroisch durchzuprügeln. Leichte Lücken sind erwünscht – sie signalisieren dem Gehirn Relevanz beim Abruf. Tools können helfen, doch der Rhythmus entscheidet. Wenn Erholung integriert ist, werden Wiederholungen kürzer, Trefferquoten steigen und Prüfungsangst verliert ihren lautesten Ton.
Menschen arbeiten in etwa neunzigminütigen Zyklen am fokussiertesten. Plane einen Kernblock, eine kurze Entspannung und optional einen zweiten, leichteren Block. Wiederhole höchstens zwei bis drei Kernblöcke pro Tag. In Sprints priorisierst du schwere Themen in die ersten Fenster. In Erholungswochen dienen diese Blöcke der sanften Festigung. So harmoniert dein Plan mit Biologie, statt gegen sie anzukämpfen.
Die Cognitive Load Theory empfiehlt, intrinsische Komplexität zu portionieren und extraneous Load zu reduzieren. Übersetze das praktisch: erst Struktur schaffen, dann Details vertiefen; störende Ablenkungen entfernen; Beispiele variieren. Wechsle Modalitäten, etwa Skizzen, Erklärungen, Aufgaben. In Sprints gelten klare Grenzen je Block. In Erholungswochen wird Komplexität bewusst heruntergeregelt, damit Integration statt Überwältigung geschieht.
All Rights Reserved.